Zuhören
Viele Probleme erkennt man erst, wenn man mit den Menschen spricht, die täglich in der Apotheke stehen.
Mein beruflicher Weg ist eng mit der öffentlichen Apotheke und der Weiterentwicklung unseres Berufsstandes verbunden. Die tägliche Praxis ist für mich die Grundlage jeder sachpolitischen Arbeit.
Als Konzessionär der Barbara-Apotheke in Bärnbach kenne ich die Herausforderungen des Apothekenalltags aus eigener Verantwortung: Personal, Organisation, Versorgung, Beratung, Investitionen, Bürokratie und wirtschaftliche Planbarkeit.
Diese Praxiserfahrung hält den Blick realistisch. Gute Berufspolitik lebt nicht von abstrakten Schlagworten, sondern von genauer Kenntnis der Realität in den Apotheken.
Mein Leitsatz begleitet mich seit vielen Jahren: Gutes bewahren. Neues ermöglichen. Das heißt für mich: die Stärke der öffentlichen Apotheke schützen und zugleich offen sein für notwendige Entwicklungen in Versorgung, Technik, Ausbildung und Organisation.
Ich arbeite gerne an konkreten Fragen. Am Ende muss eine Lösung fachlich begründet, wirtschaftlich tragbar und im Apothekenalltag umsetzbar sein.
Viele Probleme erkennt man erst, wenn man mit den Menschen spricht, die täglich in der Apotheke stehen.
Regeln müssen Qualität sichern. Gleichzeitig müssen Aufwand, Kosten und Umsetzbarkeit ehrlich mitgedacht werden.
Gute Standespolitik bleibt nicht beim Papier stehen. Sie muss in der Praxis ankommen und den Apotheken helfen.
Mag. pharm. Dr. rer. nat. Martin Korsatko
Apotheker, Konzessionär der Barbara-Apotheke in Bärnbach und langjährig engagiert in Verband, Kammer, Ausbildung und Gesundheitsprojekten.
Ich habe Pharmazie an der Karl-Franzens-Universität Graz studiert und meine Dissertation am Institut für Pharmazeutische Wissenschaften abgeschlossen. Nach Aspirantenzeit und Apothekerfachprüfung führte mein Weg in die Barbara-Apotheke Bärnbach, in der ich seit 2011 Konzessionär bin.
Apotheken stehen unter Druck: wirtschaftlich, organisatorisch und personell. Gleichzeitig werden sie für die Gesundheitsversorgung immer wichtiger. Gerade deshalb braucht unser Berufsstand Stimmen, die Erfahrung einbringen und Brücken bauen können.
Ich möchte dazu beitragen, dass die Interessen der Apotheken klar, fachlich fundiert und lösungsorientiert vertreten werden – nicht mit lauten Parolen, sondern mit Erfahrung, Sacharbeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit.
Das ist der rote Faden meiner Arbeit – in der Apotheke, im Verband, in der Kammer und in der Ausbildung.